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Castiglioncello Blaue Flagge |
CASTIGLIONCELLO
Die ersten Siedlungen um (das heutige) Cecina gehen auf die Eisenzeit zurück: zahlreiche archäologische Funde aus jener Epoche zeugen von einem regen handwerklichen Schaffen; an zahlreichen Stellen entlang des Flusses (Cecina) wurden Steinwerkzeuge fabriziert.
Das Küstengebiet im Tal Val di Cecina wurde während der höchsten Entfaltung der etruskischen Kultur (VII. – V. vorchr. Jahrh.) zu einem Knotenpunkt, als die ersten festen Niederlassungen entstanden, die durch den Handel mit Zypern, Griechenland, Ägypten sowie mit den Phöniziern Wohlstand erlangten. Ein Zeugnis davon geben die zahlreichen Grabstätten auf dem Gemeindeland von Cecina, Casale Marittimo, Montescudaio und Bibbona.
Besondere Beachtung verdient hierbei die “Villa Cinquantina”, ein Bau aus dem 18.Jahrhundert und heutzutage Sitz des Museo Etrusco Romano. In den 60igern entwickelt sich an der Küste ein internationaler Fremdenverkehr. In diesem Zeitraum entstehen moderne, komfortabel eingerichtete Hotelstrukturen, Restaurants mit den Meeresspezialitäten der Gegend, Strandbäder und Campingplätze, die für ein erhebliches Wirtschaftswachstum der Gegend sorgen.
Entlang der “Costa degli Etruschi” erstreckt sich auf 15 Km der berühmte, landschaftlich besonders reizvolle Pinienhain von Cecina, der auf Geheiß des Toskanischen Erzherzogs Leopold angepflanzt wurde, um die dahinter liegenden Anbauflächen vor den salzhaltigen Meereswinden zu schützen.
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Castiglioncello Blaue Flagge |
Im Jahre 2008 wurden die „Bandiere Blu” (blaue Flaggen) von der Foundation for Environmetal Education (FEE) in Zusammenarbeit mit COBAT an 104 Küsten- und Yachthafenorte vergeben. Im Vergleich mit den Mittelmeer-Anrainerländern konnte Italien erneut einen Platz unter der ersten zehn erringen; in Italien liegt die Toskana (seit diesem Jahr ranggleich mit der Region Marken) mit 15 “Bandiera Blu” an erster Stelle. Mit dieser Flaggen-Vergabe hat die FEE diejenigen öffentlichen Verwaltungen ausgezeichnet, die sich verstärkt für eine bessere Umwelt einsetzten, indem sie einen umweltverträglichen, vertretbaren Tourismus förderten. Bei der Beurteilung wurden folgende Kriterien herangezogen: die Daten über die Badegewässer, das Vorhandensein und die Effizienz von Kläranlagen, Müllentsorgung, getrennter Müllabfuhr sowie Entsorgung von Schadstoffen, von der Verwaltung geförderte Umweltschutzinitiativen, öffentliche Gemeinde- und Strandanlagen, uneingeschränkter Zutritt zum Meer und die Unterstützung von Umwelterziehungsprogrammen für Schulen, Touristen und Mitbürger; des weiteren die Organisation von Kongressen, Ausstellungen und Schulungskursen hinsichtlich Umweltproblematiken.
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